Erfahrungsbericht Kirgistan – Tipps & Tricks für Wanderparadies Zentralasiens!

Es gibt wahrscheinlich wenig Länder weltweit die so viele verschiede Bezeichnungen für ihr Land haben wie dieses gebirgige zentralasiatische Land. Kirgistan wurde auch vor einiger Zeit von der lokalen Tourismusagentur als die Schweiz Zentralasiens bezeichnet obwohl Kirgistan es nicht nötig hat sich mit einem Land zu vergleichen, in dem die Berge bis zu 300 Meter niedriger sind und die Natur nicht so unberührt wie ihre eigene. Kirgistan hat über 30 Gipfel über 4000Meter und 2 davon sogar über 7000 Meter. Und zu einem davon, dem Pik Lenin, einem der höchsten Berge der Ex-Sovietunion, begab ich mich auf Einladung eines lokalen Reiseveranstalters „Central Asia Travel“ im August 2019.

Mit einer Verbindung über Moskau mit der russischen Fluglinie Aeroflott erreichte ich in knapp 9 Stunden die zweit größte Stadt des Landes – Osh. Eine Stadt die touristisch außer dem Suleiman Berg, der schon seit Jahrhunderten als muslimische Pilgerstätte dient, nur als Ausgangspunkt für Expeditionen in die nahegelegenen Gebirge das Tien Shan und des Pamir Gebirge genutzt wird. Pik Lenin, befindet sich im zweiteren der Gebirge, welches als Ausläufer des Himalayas gilt und somit zum Dach der Welt zählt. Nach einer ca. 5 stündigen Fahrt Berg auf und ab kamen wir im Base Camp des Reiseveranstalters auf 3600 Meter mit einem tollen Panorama des Pik Lenins an.

Das Base Camp war mit 2 Gemeinschaftsjurten (lokale Nomadenzelt welches mit Filzdecken belegt ist), in welchen die Mahlzeiten serviert wurden und Meetings gehalten wurden, einem Shop, der mit allem wichtigen, welches für die Wanderungen und Expeditionen benötigt wurden bestückt war, einer äußerst komfortablen Sauna und ca. 30 Doppelzelten, die mit Matratzen und Feldbetten ausgestatten waren. Am ersten und 2ten Tag gingen wir es noch langsam an und wagten uns nur auf leichte Wanderungen rund um das Camp um uns zu Akklimatisieren und uns an die Höhe zu gewöhnen. Am zweiten Tag hatten wir auch das Vergnügen ein kirgisische Nomadenfamilie zu besuchen, die ihre Zelte nur während der Sommermonate nahe des Pamir Gebirge aufschlagen, um genug Futter für Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen in den weiten grünen Tälern zu finden. Dort konnten wir lokale Spezialitäten wie Kumys (vergorene Stutenmilch) oder Ayran (Yoghurt) verkosten und die lokalen Gepflogenheiten kennenzulernen.

Für weitere Informationen und Tipps zu Kirgistan und der Reise die ich unternehmen durften, kontaktiert uns über unser Kontaktformular schreibt uns eine kurze Email (office@ikarus-dodo.at) oder ruft uns an unter +43/1/4924095

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