Unsere Peru Experience

Peru & Bolivien 2011

Unsere Reisen führten uns schon öfters nach Peru & Bolivien, besonders unsere Reise im Jahre 2011 bleibt uns bis heute in Erinnerung.

Wir sind entlang der klassischen Route im südlichen Peru  bis zum Titicaca See und dort ins benachbarte Bolivien gereist. Beginnend in Lima haben wir gleich das Nationalgetränke lieben gelernt, Pisco Sour,  sowie den Star der peruanischen Küche verkostet:  Ceviche (marinierter Fisch mit Koriander und viel Limette) . Besonders gut geschmeckt hat es uns am in der Nähe des Surquillo Marktes im Restaurant „Bam Bam“.

Erste Station nach Lima war zum Akklimatisieren Arequipa, die „weiße Stadt“: Wunderschöne Klosteranlagen &  Kirchen, ein sehr angenehmes Hotel der Casa Andina Collection und tolles Essen im Chicha-Restaurant von Gaston Acurio, wo wir das beste Lamm unseres Lebens gegessen haben.    

Danach erstmals über einen  5.000m hohen Pass zum Colca Canyon, wo wir uns auf die Suche nach den Kondoren begeben haben-und ja!- wir haben sie in ihrem majestätischen Flug beobachten können!  Nur eine Nacht waren wir in den wunderschönen „Casitas del Colca“ -unbedingt länger bleiben, wenn man es einteilen kann!

Zurück nach Arequipa, von wo man mit einem Inlandsflug schnell nach Cuzco gelangt: ein weiterer Höhepunkt! Bitte unbedingt mehrere Tage dafür  veranschlagen. Es gibt so viel zu sehen, zu entdecken; die Kirchen sind noch schöner-falls das überhaupt möglich ist?-, die Umgebung ist voller interessanter Ausgrabungsstätten – und das Hotel Monasterio ist eines der schönsten und stimmungsvollsten Hotels weltweit! Wir haben das Frühstück im Patio bei Sonnenschein und pastoralen Chorgesängen eingenommen – und wollten nie wieder weg …

Irgendwann muss man sich losreißen und das geht umso leichter, wenn man den „Hiram Bingham“ nach Machu Picchu gebucht hat-erst kürzlich zur schönsten Zugfahrt gekürt! Die knapp 4 Stunden, in  denen man von 3.000m hinunter auf 2.400m kommt , vom Altiplano in den Dschungel, vergehen viel zu schnell mit wunderschönen Ausblicken, hervorragendem Essen, Musik und Wein. Danach fährt man in einer halben Stunde die Serpentinen hinauf nach Machu Picchu, auf 2.800m erschließt sich die  zu Recht berühmteste  Inkastadt in seiner ganzen Pracht.  Eine Führung in kleinen Gruppen erklärt die wichtigsten Plätze, bevor man alleine noch Zeit hat, die Anlage zu genießen. Nichtsdestotrotz sollte man die Gelegenheit nicht verpassen in einem weiteren Belmond Hotel, dem einzigen in Machu Picchu überhaupt,  zu bleiben: die Sanctuary Lodge ! Nur so erleben Sie den  Sonnenuntergang im Jacuzzi – im Orchideen-Garten des Hotels  wunderbar positioniert -, mit  direktem Blick zum Huayna Picchu… den Sie vielleicht am nächsten Morgen besteigen möchten? Maximal  200 Wanderer  sind zugelassen-die Genehmigung muss vorab eingeholt werden.  Wir haben es getan; die Ausblicke sind den mühsamen Aufstieg allemal wert!

Quasi  gegenüber liegt das“ Sonnentor“, das ist wesentlicher leichter erreicht und bietet auch sehr schöne Aussichten.

Zurück nach Cuzco kommt man wieder per Zug (es gibt 3 Varianten: Backpacker, Vistadome und eben den luxuriösen Hiram Bingham). Von da geht  die Reise weiter per Flug nach Juliaca und danach zum höchstgelegenen schiffbaren See, dem Titicaca See auf 3.800m. In Puno besucht man die Urus auf ihren schwimmenden Inseln und verlässt dann Peru, um auf der bolivianischen Seite des Sees die Sonneninsel zu erwandern. Eine gemütliche Ecolodge und typisches Essen mit Mais und alten Kartoffelsorten lassen einen auch diesen Teil genießen. Danach besucht man Copacabana (Namensgeber für den berühmtesten Strand der Welt) und fährt anschließend in die höchstgelegenste Regierungsstadt der Welt   – La Paz (zwischen 3.200 und 4.100 m hoch gelegen). Wir haben sie bei einem Stadtrundgang  näher kennengelernt, bevor wir die Rückreise angetreten haben. Eine Reise der Superlative in vielerlei Hinsicht, die man nie vergessen wird  und die nicht so schnell zu toppen sein wird!

Sollten Sie an einer individuellen Peru Reise interessiert sein und würde sich die Reise gerne von Profis zusammenstellen lassen können Sie uns gerne kontaktieren.

Aber auch für Einzelreisende die lieber in der Gruppe unterwegs sind haben wir die verschiedensten Gruppenreisen von Ikarus Tours und Wikinger Reisen im Angebot, ganz unterschiedlich in ihrer Art von Aktiv Reise bis zu Studienreise ist alles dabei!

Share:

Share on facebook
Facebook
Share on print
Instagram
Share on email
Email
On Key

Related Posts

Best of Ireland: Unsere Top 9 Sehenswürdigkeiten in Dublin!

Wer ein Wochenende oder ein paar Tage am Ende einer Irland-Rundreise in Dublin verbringt, sollte die folgenden Highlights auf keinen Fall versäumen. Durch unsere jahrelange Irland Erfahrung und vielen Stunden an Beratungsgesprächen mit unseren Kunden hat sich diese Liste ergeben 🙂 1) Grafton Street/St.Stephen’s Green – Flanieren entlang der Grafton Street muss sein, wenn man

São Tomé & Príncipe

Egal, wem wir erzählt haben, wo wir als nächstes hinreisen-die Reaktion war immer die gleiche: Wo liegt denn das??   Die meisten tippten auf die Karibik -dabei sind die vergessenen Inseln São Tomé & Príncipe der zweitkleinste Staat Afrikas und liegen vor Westafrika, im Golf von Guinea. Vor rund hundert Jahren waren sie Weltmarktführer für

Erfahrungsbericht Kirgistan – Tipps & Tricks für Wanderparadies Zentralasiens!

Previous Next Es gibt wahrscheinlich wenig Länder weltweit die so viele verschiede Bezeichnungen für ihr Land haben wie dieses gebirgige zentralasiatische Land. Kirgistan wurde auch vor einiger Zeit von der lokalen Tourismusagentur als die Schweiz Zentralasiens bezeichnet obwohl Kirgistan es nicht nötig hat sich mit einem Land zu vergleichen, in dem die Berge bis zu

Lake District & Hadrianswall

Voriger Nächster „Das Salzkammergut  der Engländer „ – so hat uns eine Englisch-Professorin den Lake District beschrieben;  auf der britischen Insel  wohlbekannt als eines der schönsten Erholungsgebiete schlechthin ! Und genau dorthin führte uns der erste Teil unserer Wanderwoche. Wenn Sie die Bilder dazu sehen, werden Sie sich natürlich wundern: nur Sonnenschein und strahlend blauer

Ein vietnamesischer Traum!

Klassisch von Norden nach Süden-so bereisten auch wir das vielseitige Vietnam: beginnend in Hanoi mit Tempel der Literatur, Ein-Säulen-Pagode, Wasserpuppen-Theater – ein toller Einstieg! Gleich am nächsten Tag ging es zur wunderschönen Halong-Bucht; ein reizendes Holzschiff wartete auf uns und brachte uns diese einzigartige Inselwelt mit ihren typischen Karstkegeln näher. Wir besuchten ein Fischerdorf, die

Scroll to Top